Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege - Entlastung für pflegende Personen

Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege - Entlastung für pflegende Personen
Natürlich müssen auch die pflegenden Angehörigen gelegentlich entlastet werden, damit sie auch mal Zeit für sich haben, oder sich in einem Urlaub vollständig entspannen können.
 
Diejenigen die pflegen, wissen nur zu gut, wie wichtig eine Auszeit ist. Somit hat jeder pflegende Angehörige einen rechtlichen Anspruch auf Verhinderungspflege und das bis zu 6 Wochen pro Jahr.
Damit soll sichergestellt werden, dass die pflegerische Versorgung der zu pflegenden Person gewährleistet ist, wenn die pflegenden Angehörigen eine Auszeit oder einen Urlaub brauchen, oder wenn diese selbst wegen einer Krankheit oder einer Kur nicht zur Verfügung stehen.

 

Wer hat Anspruch auf Verhinderungspflege

Der Anspruch auf die Verhinderungspflege ist dann gegeben, wenn eine Person die nicht gewerblich pflegt, ausfällt. Die Pflegekasse stellt dann einen Betrag von bis zu 1612 Euro für eine Ersatzpflegekraft zur Verfügung. Auch Menschen mit Pflegegrad 2, 3, 4, oder 5 haben diesen Anspruch. Zuvor muss aber ein Antrag gestellt werden.
Es ist nicht unbedingt nötig die zu pflegende Person in ein Altenheim oder Pflegeheim in Kurzzeitpflege zu geben. Gerade Menschen mit Demenz möchten in Ihrer häuslichen Umgebung bleiben.
Des weiteren kann ein Ortswechsel und ein ungewohnter Tagesablauf bei demenziell erkrankten Menschen sich  im schlimmsten Fall ungünstig auswirken und zu einer erheblichen Verschlechterung der Symptome führen.
 
 
Einsatzgebiete für die Verhinderungspflege:
Alsdorf Mitte - Begau - Bettendorf - Blumenrath - Broicher- Siedlung - Busch - Duffesheide - Hoengen - Kellersberg - Mariadorf - Neuweiler - Ofden - Schaufenberg - Siedlung Ost - Warden - Zopp - Baesweiler - Setterich - Würselen - Bardenberg - Broichweiden - Kinzweiler - Dürwiss - Eschweiler - Herzogenrath - Bardenberg - Kohlscheid - Merkstein
 
 
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